
Zuweisungen & Meldungen
Je nach Land geben Träger regelmäßige Freigaben im jeweiligen Landesverfahren ab. Die Daten sind Grundlage für die Berechnung der Landeszuweisungen.
Bienenstock für Bund und Länder
Belegung, Compliance und Personal werden nicht mehr geschätzt, sondern belegt. Ein offenes Landesportal bündelt reale Kita-Echtdaten und macht daraus jede Kennzahl ableitbar, die Ihr Land liefern muss.




Für Ministerien, Landesjugendämter und Kommunen
Diese Daten entstehen heute schon im Kita-Alltag, bei jedem Check-in und jedem Personaleinsatz. Gemeldet wird davon heute nur, was Leitungen und Träger händisch annähern können. Das Landesportal macht die Daten selbst für die Steuerung nutzbar: aggregiert, geprüft und in Echtzeit.

Die regelmäßigen Erhebungen der Landesverfahren erfassen Platzbelegung, pädagogische Fachkräfte, Leitungszeiten und Praxisanleitung. Gemeldet werden dabei gemittelte Rechengrößen: Vollzeitäquivalente und Plätze zum Stichtag. Wer tatsächlich wann in welcher Kita betreut hat, wie voll die Einrichtung wirklich war, bildet keine dieser Zahlen ab.
Dieselben Merkmale fließen in zwei Meldewege: regelmäßig ins jeweilige Landesverfahren und jährlich in die Bundesstatistik nach § 99 SGB VIII. Beides geschieht als manuelle Eingabe über IDEV oder als erneute Aufbereitung für eSTATISTIK.core. Das kostet Leitungszeit und ist fehleranfällig.
Auskunftspflichtig sind in der Regel die Träger. Übermittelt wird also heute schon. Die Zahlen sind aber nur so genau, wie Leitungen und Träger sie neben dem Alltag annähern können. Ob die tatsächliche Doppelbesetzung durchgehend eingehalten wurde, ist im Nachhinein nicht belastbar prüfbar.
Bis Meldungen aggregiert und ausgewertet sind, ist das Betreuungsjahr längst weiter. Das Land steuert erhebliche Landesmittel auf Basis von Annäherungen, die zum Zeitpunkt der Entscheidung schon veraltet sind.
Gemeldet wird heute schon. Aber die Zahlen sind so gut, wie Leitungen und Träger sie neben dem Alltag annähern können. Im Landesportal wird stattdessen jede Anwesenheit und jeder Personaleinsatz minutengenau am Entstehungsort protokolliert, revisionssicher und nachträglich nicht veränderbar. Aus angenäherten Soll-Angaben wird belegbares Ist. Die Erhebung entfällt, die Ableitung genügt.

Aus den Daten der Landesverfahren und der amtlichen Statistik entstehen heute vier Auswertungen. Sie laufen in getrennten Systemen und über getrennte Berichtswege.

Je nach Land geben Träger regelmäßige Freigaben im jeweiligen Landesverfahren ab. Die Daten sind Grundlage für die Berechnung der Landeszuweisungen.

In vielen Ländern sind im Landesverfahren Standardberichte hinterlegt. Die Ergebnisse werden mit Fachpraxis und Verantwortungsträgern erörtert.

Viele Länder veröffentlichen jährliche Landesberichte zur Kindertagesbetreuung. Sie entstehen über separate Berichtswesen und die amtliche Statistik.

Die Statistischen Landesämter erheben zum Stichtag 1. März (§§ 98 bis 103 SGB VIII). Zusätzlich geht jährlich zum 30. Juni der KiQuTG-Fortschrittsbericht an den Bund.
Diese Stränge laufen heute in getrennten Systemen und über getrennte Berichtswege. Das Landesportal bedient alle aus einer Datenbasis.
An das Portal kann sich jeder Softwarehersteller anschließen, der minutengenaue Echtdaten zu Anwesenheit, Compliance und Personal führt. Bienenstock ist ein Anbieter unter vielen, nicht der Gatekeeper. Weil die Erhebungsmerkmale der Landesverfahren und der Bundesstatistik (§ 99 Abs. 7 SGB VIII) weitgehend deckungsgleich sind, genügt eine Datenbasis für beide Meldungen.
Drilldown: von Land über Kreis und Träger bis zur einzelnen Kita. Jede Ebene zeigt ihren Anbindungsstatus.
Berichte: Kennzahlen wählen und als Meldung für das Landesverfahren oder IDEV erzeugen, abgeleitet aus geloggten Echtdaten.
Landesmeldung regelmäßig an das jeweilige Land · Bundesstatistik § 99 SGB VIII zum Stichtag 1. März, aus einer Datenbasis.


An das Portal fließen ausschließlich verdichtete Zahlen. Keine personenbezogenen Kinderdaten verlassen die Einrichtung.
Verarbeitung und Speicherung erfolgen datenschutzkonform auf Servern in Deutschland.
Das Land behält die Kontrolle über seine Daten, transparent geregelt und jederzeit nachvollziehbar.

Das Landesportal ist kostenlos für Land, Kommunen und Träger. Der Quellcode ist offen und unabhängig auditierbar, sodass Behörden Sicherheit und Datenschutz selbst prüfen können. Und die Schnittstelle steht jedem Softwarehersteller offen, der minutengenaue Echtdaten führt. So bleibt die Kontrolle über die eigene Infrastruktur beim Land, ohne Bindung an einen einzelnen Anbieter.
Bienenstock ist unser eigenes System zur minutengenauen Datenerfassung direkt in der Kita: Check-in per Tablet, protokolliert am Entstehungsort. Stellen Sie das Erfassungssystem allen Kitas in Ihrem Land zu einem kleinen Preis zur Verfügung. Das Portal selbst bleibt dauerhaft kostenlos.
Und weil das Portal herstelleroffen bleibt, kann jede andere Software mit minutengenauen Echtdaten ebenso anschließen. Sie binden sich an kein Produkt.
Mehr erfahren
Land oder Kommune legt eine Pilotregion fest, etwa einen Landkreis oder eine Auswahl an Kitas. Ziel-Kennzahlen und das relevante Landesverfahren werden abgestimmt.
Jede Kita-Software mit minutengenauen Echtdaten wird über die offene Schnittstelle an das Landesportal angebunden. Herstelleroffen und ohne Wechselzwang für die Einrichtungen.
Belegung, Personalschlüssel und Compliance laufen aggregiert und protokolliert im Landes-Dashboard zusammen. Meldungen und KiQuTG-Berichte entstehen auf Knopfdruck.
Lassen Sie uns eine Pilotregion definieren. In einem kurzen Gespräch zeigen wir, wie aus minutengenauen Echtdaten alle geforderten Kennzahlen ableitbar werden, herstelleroffen und revisionssicher.