Web-App app.bienenstock-kita.de
Version 4.1 - Stand: Oktober 2026
Verantwortlicher im Sinne der DSGVO (Art. 4 Nr. 7) für die Verarbeitung personenbezogener Daten ist der jeweilige Kita-Träger bzw. die Einrichtung, die die Software nutzt.
Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO ist:
997 Ventures UG (haftungsbeschränkt)
Sonnenhof 13
67677 Enkenbach-Alsenborn
E-Mail: info@bienenstock-kita.de
Die 997 Ventures UG verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Auftrag und auf Weisung des Verantwortlichen. Das Verhältnis zwischen Verantwortlichem und Auftragsverarbeiter ist im Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) geregelt.
Bei jedem Zugriff auf die Web-App werden automatisch folgende Informationen erfasst:
Zum Schutz vor dem Erraten von Passwörtern speichern wir bei Fehlversuchen für rund eine Stunde einen nicht umkehrbaren Prüfwert des Netzes und des falsch eingegebenen Werts, nicht die IP-Adresse oder den Wert selbst.
Zweck: Verbindungsaufbau, Sicherheit, Systemstabilität, Missbrauchserkennung.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse).
Zweck: Vertragserfüllung, Authentifizierung, Kontoverwaltung.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung).
Ein Trägerkonto kann die Daten der dem Träger zugeordneten Einrichtungen (Kitas) einsehen. Inhaber eines Trägerkontos können weitere Nutzer per E-Mail einladen, dem Trägerkonto beizutreten. Nach Annahme der Einladung erhalten diese Nutzer denselben Zugang: sie können die Daten der zugeordneten Kitas einsehen und bearbeiten. Eine Einsicht in Daten anderer Träger besteht nicht. Die Einladung und die Zuweisung von Zugängen liegen in der Verantwortung des Trägers als Verantwortlichem.
Zweck: Trägersteuerung und Zusammenarbeit über mehrere Einrichtungen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung).
Die Pflicht- und Optional-Aufteilung steht in AVV §3. Der Klarname des Kindes ist nicht Pflicht; bleibt er leer, wird „Kein Name“ angezeigt. Alterskategorie folgt aus dem Geburtsdatum. Pro Mitarbeitendem sind Name bzw. Kürzel, Kennung/Pseudonym, Check-in-/Check-out-Zeitstempel und - sofern konfiguriert - der Personal-Typ Pflicht. Statistik-, Landesreporting- und Art.-9-Angaben sowie Einrichtungs-/Konfigurationsdaten (z. B. Schwellenwerte, Öffnungszeiten, Essensabsage-Fristen, Trägervorgaben) sind optional.
Zweck: Organisation des Kita-Betriebs, Erfüllung gesetzlicher Dokumentationspflichten (§ 45, § 47 SGB VIII), Kapazitätsdokumentation, Landesreporting/amtliche Statistik, Kommunikation mit Sorgeberechtigten einschließlich Dokumenten- und Essensabrechnungs-Belegen, Verpflegungssteuerung.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung) und Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (gesetzliche Verpflichtung); für besondere Kategorien personenbezogener Daten Art. 9 Abs. 2 DSGVO (insbesondere lit. g i. V. m. dem einschlägigen Landesrecht bzw. lit. a).
Freitextfelder: An vielen Stellen können Nutzer frei Text eingeben: Notizen, Nachrichten, Begründungen, Chat. Der Inhalt ergibt sich allein aus der Eingabe und kann im Einzelfall auch Gesundheitsdaten oder Daten Dritter enthalten. Die Oberfläche bittet an Feldern, die der KI-Assistent lesen kann, keine Gesundheitsdaten einzutragen; übermittelt und gespeichert wird der Text so, wie er geschrieben wurde. Die Einrichtung weist ihre Nutzer an, was in Freitexte gehört. Wir werten Freitexte nicht für eigene Zwecke aus. Wer sie lesen kann und wann sie gelöscht werden, richtet sich nach der Funktion (Anlage 4 des AVV). Freitexte an Eltern oder auf der Website der Einrichtung erscheinen erst, wenn die Einrichtung sie ausdrücklich freigibt oder veröffentlicht.
Zweck: Elternkommunikation, Verwaltung, Support.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung) und Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung, bei freiwilliger App-Nutzung).
Zweck: Sicherheit, Zustellung von Push-Benachrichtigungen, Sitzungsverwaltung.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse) und Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung, bei Push-Benachrichtigungen).
Wir bieten optional Support über WhatsApp an. WhatsApp ist ein Dienst der Meta Platforms Inc. mit Sitz in den USA. Wenn Sie diesen Kanal nutzen, gilt Folgendes:
Zweck: Optionaler Support-Kanal für allgemeine und technische Anfragen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung durch aktive Nutzung des Kanals). Für datenschutzkonforme Kommunikation mit personenbezogenen Daten nutzen Sie bitte E-Mail an info@bienenstock-kita.de oder die Kommunikationsfunktionen innerhalb der Bienenstock-Plattform.
Wir bieten KI-gestützte Funktionen in der Verwaltungsoberfläche, im Träger-Bereich, am Gruppen-Tablet (Sprach-Diktat) und, nur wenn Ihre Einrichtung es einschaltet, in der Personal-App an. Die Check-in-Terminals haben keine KI-Funktionen; die Eltern-App nur die KI-Übersetzung, und nur auf der Stufe „Alle“. Die Funktionen lassen sich einzeln an- und abschalten.
Was die KI über Personen erfährt, bestimmt Ihre Einrichtung mit der KI-Datenschutz-Stufe: „Aus“, „Pseudonymisiert“ (Kinder und Erzieher:innen nur als Kennzeichen wie „Kind 7F3A“) oder „Alle“ (echte Namen der Erzieher:innen und Kinder; Voreinstellung, ein späterer Wechsel auf „Alle“ wird gesondert bestätigt). Der Träger kann eine Höchststufe festlegen; es gilt die niedrigere Stufe. Die Stufe gilt für die Funktionen, die Betriebsdaten lesen (Autopilot, Dienstplan-KI, Tagesanalyse, KI-Helfer der Personal-App, Träger-Autopilot, Monatsbericht). Was Ihr Team selbst schreibt (Team-Chat, Pinnwände, Notizen, Termine), liest die KI auf jeder Stufe außer „Aus“ so mit, wie es geschrieben wurde, auch Namen darin. Abwesenheitsgründe gehen nie bezogen auf eine Person an die KI.
Funktionen, die nur verarbeiten, was Sie eingeben, sprechen oder hochladen (Diktat, E-Mail-Helfer, Elterngespräch, KI-Textentwürfe, Website-Baukasten, Grundriss, Gefahren-KI, Handbuch-Entwurf, Hilfe- und AVV-Chat), richten sich nicht nach der Stufe: Daten gehen dort nur an die KI, wenn Sie die Funktion im Einzelfall selbst aufrufen; wer sie nicht nutzt, übermittelt nichts. Zusätzlich abschalten lassen sich der Website-Baukasten, das Sprach-Diktat (damit zugleich E-Mail-Helfer, Elterngespräch und KI-Textentwürfe) und der Grundriss; die Bild-Erzeugung und der KI-Helfer der Personal-App laufen nur nach Einschalten. KI-Funktionen sind in der Software einheitlich gekennzeichnet (violette Schaltflächen mit Funkel-Symbol).
Schutz bei Eingaben: Was Sie in KI-Funktionen eingeben, verantworten Sie bzw. Ihre Einrichtung. Zusätzlich weist die KI Eingaben mit Gesundheitsdaten, anderen besonders geschützten Daten, Zugangsdaten oder, je nach Stufe Ihrer Einrichtung, Namen zurück und bricht ab. Solche Eingaben werden nicht gespeichert; verarbeitet wurden sie bis dahin nur auf dem EU-Endpunkt, ohne Training.
Unterauftragsverarbeiter ist Google Ireland Ltd. / Google Cloud (Vertex AI / Gemini Enterprise Agent Platform), abgesichert durch das Vertex AI Data Processing Addendum. Eingaben werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet. Google speichert Eingaben grundsätzlich nicht dauerhaft; nur bei einem von automatischen Filtern erkannten Missbrauchsverdacht bis zu 90 Tage zur Missbrauchsprüfung in der EU. Alle Verarbeitungen von Text, Sprache und Bildinhalten laufen über den EU-Multiregion-Endpunkt (aiplatform.eu.rep.googleapis.com). Ausnahme ist die Erzeugung von Bildern (Website-Bilder, Terminal-Logo, Vorschaubilder von Gefahren-Themen) auf dem globalen Endpunkt; dorthin gehen nur Bildbeschreibungen ohne Personenbezug, beim Bild-Generator mit Nicht-EU-Modell außerdem Ihr Freitext und Ihre Referenzbilder.
Die Datenflüsse in Kurzform:
Speicherung bei uns: Verlauf von Autopilot und Dienstplan-KI nach der von der Einrichtung gewählten Frist von einem bis sieben Tagen (voreingestellt bis zum Ende des Kalendertags); Übersetzungen höchstens 30 Tage; bestätigte Aktionen, Änderungen der Dienstplan-KI, Tagesanalysen und Monatsberichte bis zur Löschung nach Vertragsende (AVV §8); E-Mail-Entwürfe, Gesprächsberichte und Einwilligungen bis zur Löschung durch die Einrichtung; je Aufruf ein Nutzungsdatensatz ohne Inhalt für das KI-Guthaben. Fehler gehen an Sentry ohne Chat-, Prompt-, Audio- oder Bildinhalte (2.8).
Zweck: Beratung, Dienstplanung, Auskunft, Auswertungen für den Träger, Produkthilfe, Texterstellung, Dokumentation von Elterngesprächen, Gefährdungsbeurteilung, Illustration und Raumplanung, jeweils nach Maßgabe der Stufe und der Schalter.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO im Rahmen des Auftrags des Kita-Trägers; für Aufnahmen von Elterngesprächen zusätzlich die Einwilligung der Teilnehmenden. Der Hinweisdialog vor der ersten Nutzung einzelner KI-Funktionen dient der Transparenz und ist keine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Einzelheiten in Anhang C des AVV.
Zur Erkennung und Behebung technischer Fehler setzen wir Sentry (Functional Software, Inc.) auf der EU-Region Frankfurt (FRA, Deutschland) ein. Übermittelt werden Fehlermeldungen, Stacktraces und technische Metadaten. Chat-Inhalte, Prompts, Audio und Formulardaten werden nicht an Sentry gesendet; bei Diktat-Fehlern höchstens Bytegröße und MIME-Typ. Zusätzlich ist Session Replay aktiv: Es zeichnet Bildschirmabläufe der Web-App zur Fehlerreproduktion auf, auch auf Tablets und auf den öffentlichen Seiten für Sorgeberechtigte (z. B. Anmeldeportal, Bestätigungsseite). Texte und Eingaben werden dabei maskiert, Bilder und Medien nicht aufgezeichnet. Soweit die Maskierung im Einzelfall nicht greift, können sichtbare Namen enthalten sein. Speicherung in der EU-Region Frankfurt.
Davon zu unterscheiden sind anwendungseigene Fehlerprotokolle in der Kita-Datenbank (error_logs). Diese können im Fehlerkontext eine Personen-ID enthalten, damit ein technischer Vorfall der betroffenen Check-in- oder Stammdaten-Aktion zugeordnet werden kann. Sie verbleiben auf den deutschen Servern und werden nicht an Sentry übermittelt.
Zweck: Betriebssicherheit, Fehlerbehebung, Qualitätssicherung.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einem stabilen und sicheren Betrieb) bzw. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO im Rahmen des Auftrags.
Check-in-Terminal: Die Kamera dient dort ausschließlich der Erkennung von QR-Codes. Obwohl sie dauerhaft aktiviert sein kann, erfolgt keine Videoüberwachung im Sinne von § 4 BDSG: keine Aufzeichnung oder Speicherung von Bildmaterial, keine Beobachtung oder Auswertung von Personen oder Umgebungen, keine Weitergabe; die Erkennung erfolgt lokal auf dem Gerät.
Foto des Kindes (optional): In der Gruppenansicht kann das Personal mit der Kamera ein Foto eines Kindes aufnehmen oder eine Datei wählen, nur wenn die Sorgeberechtigten die Freigabe „Foto des Kindes auf den Geräten der KiTa“ erteilt haben. Das Foto wird auf dem Gerät verkleinert, von Standortdaten befreit und erst dann gespeichert.
Weitere Fotos (optional): Für Gefahren-Themen, den Grundriss und Handbuch-Entwürfe können Fotos aufgenommen oder hochgeladen werden (siehe 2.7).
Mikrofon (optional): Das Sprach-Diktat nimmt nur auf, solange die Nutzer:in es aktiv startet; die Aufnahme wird nur in Text umgewandelt und nie gespeichert. Die Leitung kann ein Elterngespräch aufnehmen, nur mit vorher gespeicherter Einwilligung mindestens eines Elternteils; die Aufnahme wird nach der Auswertung gelöscht.
Die Eltern-App (separate App ohne Nutzerkonto; Nutzung über einen pseudonymen Kind-Code) bietet optionale Funktionen wie Push-Benachrichtigungen und digitale Wallet-Karten. Darüber hinaus werden API-Anfragen der Eltern-App (z. B. Essensabmeldungen, Abmeldungen, früheres Abholen, allgemeine Nachrichten, Kita-Status, Umfrage-Stimmen) über Cloudflare Workers an die Kita-Datenbank (Supabase) weitergeleitet. Dabei werden pseudonymisierte Kind-IDs und Kita-IDs übertragen. Umfrage-Stimmen werden mit einer Geräte-ID verknüpft, damit je Gerät nur eine Stimme gezählt wird; die Geräte-ID dient ausschließlich diesem Zweck. Check-in-/Check-out-Zeiten von Kindern werden nicht über Cloudflare verarbeitet. Diese Funktionen verwenden zusätzliche Dienstleister (Expo, Cloudflare), die nicht für die Web-App eingesetzt werden.
Die Personal-App (Handy, getrennte Store-App) sendet ihre Anfragen direkt an die Anwendung in Frankfurt. Mitarbeitende sehen ihre Arbeitszeiten und den Tagesplan des Teams und können Homeoffice-Check-in, Abwesenheits- und Krankmeldungen sowie Nachrichten des internen Personal-Chats übermitteln; ein Wallet-Dienstausweis ist optional. Arbeitszeit-Korrekturen gehen als Anpassungsantrag an die Leitung, nicht in den Team-Chat. Die Einrichtung kann die App sowie einzelne Funktionen (Team-Chat, Ein- und Ausstempeln, Nachrichten an Eltern) in ihren Einstellungen abschalten (voreingestellt an). Stammdaten von Kindern und Kind-Codes zeigt die App nicht, zu Kindern nur Zahlen; Freitexte von Kolleg:innen oder der Leitung und das von Eltern genannte Thema eines Gesprächstermins können aber Angaben zu Kindern enthalten. Einen KI-Helfer kann die Einrichtung für die Personal-App einschalten (voreingestellt aus); dann können Mitarbeitende Fragen zu ihren in der App sichtbaren Daten stellen (siehe 2.7). Push-Benachrichtigungen erhält nur, wer sie auf dem eigenen Gerät erlaubt. Wir empfehlen, die Personal-App auf einrichtungseigenen Dienstgeräten zu betreiben.
Nutzer:innen der Eltern-App und der Personal-App stimmen in der App selbst deren Datenschutzhinweisen und Nutzungsbedingungen zu; ohne diese Zustimmung lässt sich die App nicht nutzen. Dort werden auch die Push-Benachrichtigungen erklärt; sie lassen sich jederzeit in den Geräteeinstellungen abschalten.
Vollständige Erklärungen: Datenschutzerklärung der Eltern-App · Datenschutzerklärung der Personal-App.
Personenbezogene Daten werden nur in folgenden Fällen weitergegeben:
Folgende Unterauftragsverarbeiter werden eingesetzt. Mit jedem besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag (DPA):
| Anbieter | Zweck | Serverstandort |
|---|---|---|
| Supabase Inc. | Datenbank, Authentifizierung, Backend | EU (Frankfurt/AWS) |
| Vercel Inc. | Hosting der Web-Anwendung, Serverless Functions, Reichweitenmessung (Vercel Web Analytics) | EU (Frankfurt) |
| Zoho Corporation B.V. (Niederlande) | E-Mail-Postfach und -Speicherung | EU (Niederlande) |
| Brevo (Sendinblue) | Technische E-Mails sowie Versand und Empfang von E-Mails in Softwarefunktionen | Hosting: OVH (Frankreich und Deutschland). Speicherung: Google Cloud (Belgien) |
| Functional Software, Inc. (Sentry) | Fehlerüberwachung und Session Replay der Web-App (siehe 2.8) | EU (Frankfurt / Region FRA) |
| Google Ireland Ltd. / Google Cloud (Vertex AI / Gemini Enterprise Agent Platform) | KI-Funktionen (EU-Funktionen voreingestellt aktiv und abschaltbar; Bild-Erzeugung und KI-Helfer der Personal-App nur nach Aktivierung; KI-Datenschutz-Stufe voreingestellt „Alle“, abschaltbar oder auf „Pseudonymisiert“ wählbar; Hinweisdialog vor erster Nutzung; Einzelheiten in 2.7 und Anhang C des AVV) | EU-Multiregion (aiplatform.eu.rep.googleapis.com); Ausnahme Bild-Erzeugung: globaler Endpunkt |
Die vollständige Liste mit Zertifizierungen befindet sich in Anlage 1 des AVV.
Zur Reichweitenmessung der Web-App nutzen wir Vercel Web Analytics unseres Hosting-Anbieters Vercel (siehe Tabelle): zusammengefasste Seitenstatistiken, ohne Cookies. Tracking- oder Werbetools setzen wir nicht ein.
Essenslieferant: Ist der optionale Lieferanten-Zugang aktiviert, kann der vom Träger benannte Essenslieferant Essenshinweise (einschließlich Allergie- und Ernährungsangaben) einsehen. Der Lieferant ist Empfänger auf Weisung des Verantwortlichen, nicht Unterauftragsverarbeiter der 997 Ventures UG.
Bankanbindung (optional): Verbindet die Einrichtung ihr eigenes Bankkonto (z. B. bei Qonto), ruft Bienenstock dort auf Weisung der Einrichtung nur lesend Umsätze ab, um Elternzahlungen zuzuordnen. Die Bank ist Vertragspartnerin der Einrichtung, nicht Unterauftragsverarbeiterin der 997 Ventures UG. Name und IBAN von Zahlenden werden dabei abgerufen, aber nicht gespeichert; gespeichert werden nur Verwendungszweck, Betrag und Buchungstag von zugeordneten oder noch zuzuordnenden Eingängen und von Ausgängen, die die Einrichtung einem Anlass zuordnet. Alle übrigen Umsätze werden verworfen.
Zahlung des Vertrags per Kreditkarte: Zahlt ein Kunde (Träger oder Einrichtung) die Nutzungsgebühr per Kreditkarte, wickelt Stripe Payments Europe, Ltd. (Irland) die Zahlung ab. Stripe erhält dafür Name, E-Mail-Adresse, Rechnungsangaben und die Kartendaten; die Kartendaten erhält ausschließlich Stripe, nicht wir. Daten von Kindern, Eltern oder Personal gehen nicht an Stripe. Stripe ist hierfür eigener Verantwortlicher, nicht Unterauftragsverarbeiter. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Sämtliche personenbezogenen Kerndaten der Web-App werden ausschließlich auf Servern innerhalb der Europäischen Union gespeichert (Hauptstandort: Supabase, Frankfurt/AWS). Serverless Functions und Datenspeicherung bei Vercel sowie Fehlerüberwachung (Sentry) sind auf Frankfurt konfiguriert. Technische E-Mails (Brevo) werden auf OVH in Frankreich und Deutschland gehostet; die Datenspeicherung bei Brevo erfolgt auf Google Cloud in Belgien. Es besteht keine Konfiguration auf dauerhafte Speicherung außerhalb der EU.
Rechtliche Absicherung gegenüber US-Muttergesellschaften: Supabase Inc., Vercel Inc., Functional Software, Inc. (Sentry) und Google (Vertex AI sowie Speicherung technischer E-Mails bei Google Cloud Belgien über Brevo) haben ihren Sitz bzw. ihre Muttergesellschaft in den USA. Potenzielle Zugriffsmöglichkeiten - insbesondere nach US-CLOUD-Act - sind über den Angemessenheitsbeschluss EU-U.S. Data Privacy Framework (Durchführungsbeschluss (EU) 2023/1795) sowie ergänzend über Standardvertragsklauseln (SCCs) gemäß Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO (Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914) abgesichert. Eine dauerhafte Speicherung personenbezogener Kerndaten außerhalb der EU findet nicht statt.
Ausnahme KI-Bild-Erzeugung: Die optionale Bild-Erzeugung (Website-Bilder, Terminal-Logo, Vorschaubilder von Gefahren-Themen) läuft auf dem globalen Vertex-Endpunkt und erhält nur Bildbeschreibungen ohne Personenbezug, weil Google Bildmodelle nicht auf der EU-Multiregion anbietet. Beim Bild-Generator wählen Sie zwischen einem EU-Modell und einem Nicht-EU-Modell; beim Nicht-EU-Modell gehen Ihr Freitext und Ihre Referenzbilder dorthin. Für diesen Datenfluss besteht keine EU-Residenz-Zusage. Transfergrundlage sind DPF und SCCs gegenüber Google; Einzelheiten in Anhang C des AVV.
Hinweis zu den Handy-Apps: Für die separate Eltern-App (ohne Account, pseudonymisiert) und die Personal-App werden zusätzliche Dienste eingesetzt:
Cloudflare verarbeitet keine Check-in-/Check-out-Zeiten von Kindern oder Personal. Details zu allen Subprozessoren der Handy-Apps finden sich in der Datenschutzerklärung der Eltern-App und der Datenschutzerklärung der Personal-App.
Wir setzen ausschließlich technisch notwendige Cookies ein, um die Funktionalität der Web-App sicherzustellen (z. B. Sitzungsverwaltung, Authentifizierung).
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse) für technisch notwendige Cookies. Tracking- oder Marketing-Cookies werden nicht eingesetzt.
Personenbezogene Daten werden nur solange gespeichert, wie dies zur Erreichung der Verarbeitungszwecke erforderlich ist oder der Verantwortliche (Kita-Träger) eine längere Speicherung anweist.
Insbesondere gilt:
Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses werden die Daten innerhalb von 30 Tagen nach Wahl des Verantwortlichen gelöscht oder zurückgegeben (siehe AVV §8). Es liegt in der Verantwortung des Kita-Trägers, vor Löschung für die Einhaltung seiner gesetzlichen Aufbewahrungspflichten zu sorgen.
Die Erfassung der Bring- und Abholzeiten erfolgt am Check-in-/Check-out-Terminal in der Kita. Diese Dokumentation ist gesetzlich vorgeschrieben (§ 45, § 47 SGB VIII, §§ 1631, 832 BGB) und Bestandteil des Betreuungsvertrags. Eine Abwahl (Opt-out) ist nicht möglich.
Die Eltern-App funktioniert ohne Nutzerkonto; die Nutzung erfolgt über einen pseudonymen Kind-Code aus dem Kita-System. Namen oder Kontaktdaten geben Eltern nur ein, wenn die Einrichtung entsprechende Funktionen einschaltet (z. B. eine neue Abholperson melden oder ein Gespräch anfragen; beide voreingestellt aus). Pseudonyme Daten sind weiterhin personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO. Alle über die App übermittelten Informationen - z. B. Essensabmeldungen, Abholbenachrichtigungen oder sonstige Mitteilungen - sind freiwillig. Es besteht keine Pflicht zur Nutzung der App. Details: Datenschutzerklärung der Eltern-App.
Die Personal-App ist eine getrennte Store-App für Mitarbeitende (Kennung/Pseudonym, Zeitmeldungen, Chat). Details: Datenschutzerklärung der Personal-App.
Als betroffene Person - und als Erziehungsberechtigter im Namen Ihres Kindes - stehen Ihnen folgende Rechte gemäß der DSGVO zu:
Verantwortlichkeit: Verantwortlich für die Datenverarbeitung ist der jeweilige Kita-Träger. Die 997 Ventures UG verarbeitet die Daten als Auftragsverarbeiter ausschließlich im Auftrag und auf Weisung der Kita. Anfragen zu Ihren Rechten richten Sie an Ihre Kita.
Beschwerderecht (Art. 77 DSGVO): Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren. Die zuständige Aufsichtsbehörde ist der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz (LfDI RLP).
Wir setzen umfassende technische und organisatorische Maßnahmen gemäß Art. 32 DSGVO ein:
Meldung von Datenschutzverletzungen: Im Falle einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten informieren wir den Verantwortlichen unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 24 Stunden nach Kenntnisnahme, damit dieser seine 72-Stunden-Meldepflicht gegenüber der Aufsichtsbehörde nach Art. 33 DSGVO einhalten kann.
Die Speicherung der Kerndaten erfolgt ausschließlich auf Servern in der Europäischen Union. Zur Ausnahme der optionalen KI-Bild-Erzeugung (globaler Endpunkt) siehe 2.7. Detaillierte TOMs werden auf Anfrage zur Verfügung gestellt.
Unsere Web-App richtet sich primär an Erziehungsberechtigte und Kita-Mitarbeiter. Die Verarbeitung personenbezogener Daten von Kindern erfolgt ausschließlich im Rahmen des Betreuungsverhältnisses und auf Grundlage des Betreuungsvertrags zwischen Kita und Erziehungsberechtigten.
Die Software bietet die Möglichkeit, mit pseudonymisierten Daten der Kinder sowie des Personals zu arbeiten. In der Eltern-App werden standardmäßig Kind-Codes anstelle von Klarnamen verwendet. Für weitere Pseudonymisierungsoptionen in der Web-App wenden Sie sich an info@bienenstock-kita.de.
Die Kita oder der Träger ist nach Art. 4 Nr. 7 DSGVO der Verantwortliche für die Datenverarbeitung und damit verpflichtet, die betroffenen Personen (Eltern, Mitarbeitende) über die Verarbeitung zu informieren.
Wir stellen auf unserer Plattform ein Musterformular für Transparenzinformationen zur Verfügung. Für die Vollständigkeit und Rechtmäßigkeit bei Nutzung dieses Formulars übernimmt der Auftragsverarbeiter keine Haftung.
Daten von Kindern und Eltern in der Kita werden im Jugendhilferecht wie Sozialdaten behandelt (§ 61 Abs. 3 SGB VIII). Die Beauftragung von Bienenstock ist eine Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO; der Träger prüft zusätzlich die Anzeige nach § 80 Abs. 1 SGB X bei der zuständigen Kitaaufsicht. Angaben zum Auftragsverarbeiter, Standort und zu den TOMs stehen unter bienenstock-kita.de/anzeige-sgb-x. Das IFP-Formular liegt bei der Expertise KitaApps.
Kirchliche Träger beachten KDG bzw. DSG-EKD und deren Aufsicht. Foto- und Videodokumentation von Kindern ist nicht Kern von Bienenstock. Ein Foto eines Kindes zur Wiedererkennung gibt es nur mit der Freigabe „Foto des Kindes auf den Geräten der KiTa“ der Sorgeberechtigten; es wird nicht mit KI verarbeitet. Gesprächsaufnahmen gibt es nur mit vorheriger Einwilligung und nur bis zur Auswertung.
Die folgenden Dokumente sind Bestandteil des Datenschutzkonzepts und ergänzen diese Richtlinie:
Wir behalten uns vor, diese Datenschutzrichtlinie bei Bedarf anzupassen. Die aktuelle Version ist jederzeit unter bienenstock-kita.de/datenschutzrichtlinie abrufbar.
Bei Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich bitte an: info@bienenstock-kita.de